HR-KPIs & Personalkennzahlen entlang der Employee Journey
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HR-KPIs & Personalkennzahlen entlang der Employee Journey

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In der dynamischen Welt des Personalmanagements sind HR-Kennzahlen der Schlüssel zur Optimierung der Employee Journey und somit zur Steigerung der Zufriedenheit und Produktivität der Mitarbeitenden – ein entscheidender Hebel, um langfristig den Unternehmenserfolg zu sichern und sich im Wettbewerb um Talente zu behaupten.

Doch wie können Sie diese Kennzahlen effektiv entlang der Mitarbeitendenreise einsetzen? Wie strukturieren Sie diese Daten sinnvoll und welche Metriken sind wirklich relevant?

Zusammen mit unserem Experten Clemens Hennige haben wir das Thema HR-Kennzahlen entlang der Employee Journey für diesen Artikel detailliert beleuchtet. Sie erfahren, warum HR-KPIs entscheidend sind, erhalten einen Phasenüberblick und lernen wichtige Kennzahlen sowie hilfreiche Tools kennen, um die Employee Journey messbar und optimierbar zu gestalten.

Definition HR-KPIs und Personalkennzahlen

HR-KPIs (Human Resources Key Performance Indicators) und Personalkennzahlen sind unverzichtbare Werkzeuge im strategischen Personalmanagement. Beide Begriffe beziehen sich auf quantitative Werte, die genutzt werden, um den Erfolg und die Effizienz von HR-Abteilungen zu messen.

Der Unterschied der beiden Begriffe liegt in ihrer Anwendung und Aussagekraft:

  • HR-KPIs sind wichtige Kennzahlen, die strategische Ziele unterstützen. Sie helfen dabei, die Leistung von HR-Prozessen im gesamten Unternehmen zu bewerten. Beispiele sind die Kosten pro Einstellung oder der Umsatz pro Mitarbeitendem.
  • Personalkennzahlen beinhalten auch absolute Zahlen und beschreiben den Status Quo von HR-Aktivitäten, wie die Anzahl der Praktikant:innen oder die durchschnittliche Anzahl von Schulungstagen pro Mitarbeitendem.

Während HR-KPIs die strategische Zielgrößen abbilden und langfristige Entwicklungen bewerten, liefern Personalkennzahlen die operativen Grundlagen dafür.

Beispielhafte Darstellung eines HR-Dashboards in der Peras HR Suite

Individuelle Relevanz – keine One-size-fits-all-Lösung

Welche HR-Kennzahlen und KPIs im konkreten Fall relevant sind, hängt stark von den individuellen Rahmenbedingungen des Unternehmens ab – etwa der Größe, Branche, Organisationsstruktur oder strategischen Ausrichtung.

Während manche Kennzahlen – wie z. B. Fluktuationsrate, Time-to-Hire oder Abwesenheitsquote – in nahezu jedem Unternehmen von Bedeutung sind, gilt es bei der Auswahl der übrigen KPIs sorgfältig zu prüfen, welche Metriken tatsächlich entscheidungsrelevant sind.

Ein wirkungsvolles HR-Reporting basiert deshalb auf einem ausgewogenen Mix aus unternehmensübergreifend relevanten Standardkennzahlen und individuell definierten Zielgrößen.

Warum HR-Kennzahlen entlang der Employee Journey entscheidend sind

Die Bedeutung ausgewählter HR-Kennzahlen entlang der Employee Journey ist entscheidend, um ein umfassendes Verständnis über den gesamten Arbeitszyklus der Mitarbeitenden in ihrem Unternehmen zu gewinnen.

Ein holistisches und gleichzeitig individuell definiertes HR-Reporting liefert wertvolle Informationen, die für fundierte und strategische Entscheidungen im Unternehmen relevant sind.

Gründe für die Nutzung von HR-Kennzahlen:

Messbarkeit der strategischen Ziele: Mit HR-Kennzahlen wie der "Umsatz pro Mitarbeitenden" oder "Kosten pro Einstellung" können Sie die Effizienz Ihrer Strategien bewerten.

Optimierung der Employee Experience: Durch das Tracking der Employee Journey von der Einstellung bis zum Austritt können Sie mögliche Engpässe identifizieren und die Mitarbeitendenzufriedenheit steigern.

Datenbasierte Entscheidungen treffen: Quantitative Kennzahlen erlauben es, bessere Entscheidungen hinsichtlich der Personalentwicklung zu treffen.

Die Employee Journey als Struktur für ein HR-Reporting

Durch die Erhebung und Analyse von Kennzahlen entlang dieser Phasen können Unternehmen fundierte und strategische Entscheidungen treffen, die für das gesamte Unternehmen von Relevanz sind.

Vorteile der Integration der Employee Journey in das HR-Reporting:

  • Transparente Analyse: Daten von jeder Phase lassen sich nachvollziehen und ermöglichen detaillierte Einblicke in den Mitarbeiterzyklus.
  • Interphasen-Insights: Erkenntnisse aus einer Phase, wie die Onboarding-Erfahrung, können Rückschlüsse auf die Entwicklung und langfristige Bindung von Mitarbeitenden ermöglichen.
  • Optimierungsmöglichkeiten: Durch systematische Erfassung können kritische Bereiche identifiziert und Verbesserungen zielgerichtet umgesetzt werden.

HR-KPIs entlang der Employee Experience – Überblick der Phasen

Die Messung von HR-KPIs entlang der Employee Journey ist entscheidend für fundierte strategische Entscheidungen. Diese Kennzahlen bieten wertvolle Informationen zur Verbesserung der gesamten Mitarbeitererfahrung.

Übersicht der Phasen der Employee Journey und dazugehörige wichtige Kennzahlen:

PhaseKennzahlen
Employer BrandBekanntheit der Arbeitgebermarke, Karriereseiten-Traffic, Follower-Wachstum auf Karrierenetzwerken (z. B. LinkedIn), Bewertungsschnitt auf Arbeitgeberplattformen (z. B. kununu, Glassdoor etc.), Empfehlungsquote (z. B. Mitarbeiter-werben-Mitarbeitende)
RecruitingKosten pro Einstellung, Anzahl Bewerbungen, Time-to-Hire, Cost-per-Hire
OnboardingZeit bis zur Produktivität, Zufriedenheit neuer Mitarbeitenden
EngagementUmsatz/Ergebnisse pro Mitarbeitenden
RecognitionAnzahl Auszeichnungen / Anerkennungen, Anteil der Mitarbeitenden mit Leistungsprämien
FeedbackHäufigkeit von Feedbackgesprächen, Teilnahmequote an Mitarbeitendenbefragungen, Zufriedenheitsindex
Career GrowthInterne Beförderungsrate, Anzahl Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen pro Jahr, Anteil der High Potentials mit Entwicklungsplan
OffboardingKündigungsrate (freiwillig/unfreiwillig), Exit-Gründe (qualitativ & quantitativ), durchschnittliche Kosten des Austrittsprozesses

Bereichsübergreifende Querschnittskennzahlen

Bereichsübergreifende Querschnittskennzahlen sollten darüber hinaus die Phasen-Kennzahlen ergänzen. Sie erlauben es, HR-Daten über die klassischen Phasen hinaus differenziert auszuwerten und strategisch einzusetzen – beispielsweise im Hinblick auf Personalkostensteuerung, Kapazitätsplanung oder Risikofrüherkennung.

Dazu zählen zum Beispiel:

  • Gesamtkosten pro Mitarbeitender Person (inkl. Arbeitgeberanteile): Auswertung nach Kostenstelle, Betriebsstätte, Mandant oder Organisationseinheit
  • Überstundenkonten und gekapptes Stundenvolumen aus der Zeitwirtschaft
  • Urlaubsstand zum Jahresende zur Kapazitätsplanung
  • Fehltage in Relation zu Wochenenden oder Feiertagen: z. B. zur Identifikation möglicher Muster
  • Fluktuationskennzahlen differenziert nach Geschlecht, Alter, Dienstjahren oder Vertragsänderungsgrund

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Dashboards und Tools für das HR-Reporting – darum sind sie sinnvoll

Dashboards und Tools für das HR-Reporting sind unverzichtbare Werkzeuge für moderne Personalabteilungen. Sie helfen dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen, indem sie wichtige Kennzahlen übersichtlich darstellen und analysieren.

Wie genau das aussehen kann, zeigt die neue Peras HR Suite eindrucksvoll:

Die neue Peras HR Suite bietet echte Mehrwerte

Die Peras HR Suite – insbesondere über das integrierte System P&I Loga – bietet vielfältige Auswertungsmöglichkeiten für fundierte Personalentscheidungen.

Durch intelligente Algorithmen, individuell anpassbare Dashboards und ein umfassendes Datenmodell stehen u. a. folgende Funktionen zur Verfügung:

Bewerbendenmanagement

  • Aktivitätenmonitor & E-Mail-Übersicht neuer Bewerbender
  • Statistikansichten zu Bewerbungsquellen und Erfolgsquoten
  • Analyse der Dauer einzelner Bewerbungsphasen (Vorselektion, Kennenlernen etc.)
  • Auswertung interner Bewerbungen und leerer Stellenanzeigen
  • Übersicht der Top 3 Veröffentlichungen

Mitarbeitendenstatistik & Fluktuation:

  • Kennzahlen zu Eintritten, Austritten, Dienstjahren, Geschlecht, Alter, Ort
  • Algorithmen zur Fluktuation nach Organisationseinheit oder Mandant
  • Übersicht der Beschäftigtenentwicklung im Monatsvergleich

Zeitwirtschaft & Abwesenheiten: 

  • Überstundenkonten, gekappte Stunden, Urlaubsstände zum Jahresende
  • Darstellung von Fehltagen auch in Relation zu Feiertagen oder Wochenenden

Kosten & Kapazitäten:

  • Durchschnittliches Einkommen & Gesamtkosten pro Mitarbeitender Person
  • Auswertung nach Kostenträgern, Organisationseinheiten, Betriebsstätten
  • Differenzierung nach Geschlecht, Dienstzeit, Arbeitszeitmodell etc.

Diese umfassenden Auswertungen machen die Peras HR Suite zu einem starken Partner für modernes, datenbasiertes HR-Controlling entlang der gesamten Employee Journey. Durch spezifische Algorithmen und individuell konfigurierbare Widgets wird aus Reporting echte strategische Steuerung.

Ihre Mehrwerte durch die Peras HR Suite

Transparenz: Dashboards bieten eine visuelle Darstellung der HR-KPIs, wodurch die strategischen Ziele des gesamten Unternehmens schnell erkennbar werden.

Zeiteffizienz: Die Automatisierung von Berichten reduziert den Aufwand für manuelle Datenanalysen.

Fundierte Entscheidungen: Mit genauen Daten zu Personalkennzahlen wie Umsatz pro Mitarbeitenden oder Kosten pro Einstellung lassen sich datenbasierte Entscheidungen treffen.

Strategische Planung: Tools erleichtern die Nachverfolgung der erreichten Ziele, indem sie historische Daten und Trends analysieren.

Sie haben Interesse an der Peras HR-Suite oder einer Live-Demo? Sprechen Sie uns gerne an!

Portraitfoto von Clemens Hennige
Clemens Hennige
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