
Hey, ich bin Lisa, ich bin 22 Jahre alt und mache meine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement bei der Peras GmbH.
Zu meiner Ausbildung bin ich damals ganz klassisch über meine Jobsuche nach dem Schulabschluss gekommen – mich hat vor allem die Kombination aus organisatorischen Aufgaben, Kommunikation und Einblicken in verschiedene Unternehmensbereiche angesprochen.

Mein Arbeitsalltag bei Peras ist dabei sehr abwechslungsreich: Eine typische Woche besteht aus Aufgaben wie E-Mail-Kommunikation, Terminorganisation, Projektunterstützung und dem Wechsel zwischen verschiedenen Abteilungen, wodurch ich viele unterschiedliche Einblicke bekomme.
Der Weg in die USA war für mich eine ganz besondere Chance. Auf die Möglichkeit bin ich über meine Berufsschule aufmerksam geworden.
Ein Auslandsaufenthalt, vor allem in den USA, war tatsächlich schon länger ein Wunsch von mir, weshalb ich die Gelegenheit sofort ergriffen habe.
Der interne Prozess war sehr unterstützend: Ich konnte mich bewerben und wurde währenddessen sowohl organisatorisch als auch persönlich von meinem Unternehmen begleitet. Peras hat mir diese Erfahrung ermöglicht, indem sie mich für die Zeit freigestellt und aktiv gefördert haben. In der Vorbereitung auf den Aufenthalt ging es nicht nur um organisatorische Dinge wie alle nötigen Unterlagen, sondern auch darum, mich mental darauf einzustellen. Auf der Arbeit habe ich meine Aufgaben rechtzeitig übergeben und mich mit Kollegen abgestimmt, privat habe ich mich über Kultur, Alltag und das Leben vor Ort informiert.
Jetzt, wo meine Zeit in den USA leider zu Ende ist, fühlt es sich nach dem perfekten Moment an, auf alles zurückzuschauen, was ich erlebt habe.
In den letzten Wochen habe ich so viele verschiedene Seiten des Lebens in den USA kennengelernt, mit vielen verschiedenen Betriebsbesuchen.
Insbesondere der Besuch bei Vanderlande hat mir sehr gut gefallen. Dieser war für mich eines der Highlights. Es war faszinierend zu sehen, wie ein globales Unternehmen hinter den Kulissen arbeitet – vor allem, wie viel Präzision, Planung und Technologie in komplexe Logistik- und Fördersysteme einfließen, über die die meisten Menschen eigentlich nie wirklich nachdenken.
Was mich jedoch am meisten beeindruckt hat, war die starke Zusammenarbeit unter den Mitarbeitenden. Teams arbeiten eng zusammen – über verschiedene Abteilungen hinweg und sogar international. Das erfordert klare Kommunikation und ein hohes Maß an Organisation. Man konnte deutlich sehen, wie wichtig Teamwork ist, damit alles reibungslos funktioniert.
Das hat mir eine völlig neue Perspektive auf die Branche gegeben und gezeigt, wie essenziell Zusammenarbeit in globalen Abläufen ist.

Doch meine Reise bestand aus weit mehr als nur Unternehmensbesuchen. Auch das Studentenleben an der Kennesaw State University hat mir viele Einblicke gegeben. Ob beim Besuch von Vorlesungen, beim Erleben der oft sehr interaktiven Gestaltung der Kurse oder einfach im Campus-Alltag – ich habe gemerkt, wie unterschiedlich Lernen und Leben hier sein kann.
Natürlich spielte auch unser Alltag außerhalb des Unterrichts eine große Rolle. Das Leben im Sonesta fühlte sich an, als hätte man für diese sechs Wochen ein Zuhause. Von gemeinsamen Kochabenden bis hin zum gemütlichen Beisammensitzen an der Feuerstelle schufen diese Momente ein starkes Gemeinschaftsgefühl.
Vor allem die Zeit, die wir mit den anderen Azubis und den Peerbuddys verbracht haben – seien es spontane Aktivitäten, Spieleabende oder einfach nur zusammensitzen – machte diese Erfahrung wirklich besonders.
Eine andere Sache, die mir aufgefallen ist, ist, wie viel hier spontan passiert. Pläne kommen oft in letzter Minute auf – essen gehen, an Veranstaltungen teilnehmen oder etwas völlig Neues ausprobieren. Diese ungeplanten Momente erwiesen sich oft als die schönsten.
Wir haben auch verschiedene Ansätze für Innovation und Wachstum gesehen, zum Beispiel im Hatchbridge Incubator und in der KSU Field Station. Es war interessant zu sehen, wie Ideen zu realen Unternehmen entwickelt werden, während gleichzeitig völlig unterschiedliche Konzepte – wie nachhaltige Landwirtschaft – erforscht werden. Obwohl diese Orte sehr unterschiedlich sind, haben sie beide gezeigt, wie wichtig Kreativität, Struktur und Anpassungsfähigkeit sind.
Wenn ich zurückblicke, merke ich, wie sehr ich in diesen sechs Wochen gewachsen bin. Am Anfang fühlte sich alles neu und ungewohnt an. Aber mit der Zeit wurde ich offener, selbstbewusster und fühlte mich wohler, wenn ich meine Komfortzone verlassen musste. Ob es darum ging, Gespräche zu beginnen, sich an eine neue Umgebung anzupassen oder einfach nur neue Dinge auszuprobieren – diese Erfahrung hat mich auf die bestmögliche Weise herausgefordert.
Was ich an den USA besonders vermissen werde, sind die spontanen Momente, die Offenheit der Menschen und das Gemeinschaftsgefühl.

Gleichzeitig nehme ich viele dieser Dinge mit in meinen Alltag nach Deutschland – vor allem die Einstellung, öfter einfach „Ja“ zu sagen, Chancen zu nutzen und offener auf Neues zuzugehen.
Meine Erfahrung: Es sind oft die kleinen Momente, die am wichtigsten sind. Die Gespräche, die geteilten Erfahrungen, die unerwarteten Situationen - das sind die Dinge, die bei dir bleiben.